Aktuell 

Weihnachten mit Haustieren 
Weihnachten - die Zeit der Kerzen, Plätzchen und der Düfte.  Unsere Haustiere fühlen sich von der bunten Weihnachtsdekoration und den süßen Leckereien magisch angezogen.
 
Vorsicht bei
Weihnachtsgebäck: Schokolade ist für Hunde giftig. Deshalb Plätzchen mit hohem Schokoladenanteil immer gut verschlossen aufbewahren.
Auch
Rosinen sind für Hunde giftig und führen nach Aufnahme größerer Mengen zu irreversiblen Nierenschäden.  
 
Weihnachtsdekoration: Weihnachtsstern und Mistelzweige sind für Vierbeiner und Vögel giftig!  Gefährlich wird es auch bei brennenden Kerzen. Sie sollten deshalb nur so aufgestellt werden, dass sich das Tier nicht daran verbrennen kann. 

Mit Duftölen oder Räucherkerzen sollten Sie sehr vorsichtig sein, da die Dämpfe von Katzen überhaupt nicht vertragen werden. Ätherische Öle lösen bei Katzen Vergiftungen aus und können zu massiver Atemnot bis hin zum Erstickungsanfall führen.
Der
Baumschmuck
Wiederholt haben Katzen Lametta gefressen. Dies kann zu Darmverschlingungen bis zum Darmverschluss führen.
Weihnachtskugeln sollten nur im oberen Teil des Baumes aufgehängt werden, da diese bei herunterfallen Pfotenverletzungen verursachen können.



Ausbreitung der RHDV-2 bei Kaninchen:

Impfung möglich!

Die klassische RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease), die viele Kaninchenbesitzer auch als Chinaseuche kennen, tritt bei uns seit ca.1980 auf. 2010 trat erstmals in Frankreich eine neue Variante, die RHDV-2 auf.

Seit 2016 ist diese neue Variante in ganz Deutschland verbreitet. Aktuell hat sie auch den Landkreis Sigmaringen erreicht.

Beide Varianten werden durch Caliciviren verursacht. Die Über-tragung kann von Tier zu Tier, durch Insekten, durch Personen oder Gegenstände wie Futternäpfe, Transportboxen usw. erfolgen. Auch Wildkaninchen und Feldhasen können an RHDV-2 erkranken und das Virus übertragen. Dies geschieht entweder durch direkten Kontakt oder über Grünfutter, das mit Ausscheidungen und somit mit dem Virus verunreinigt ist.

Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis die Krankheit ausbricht, beträgt 1 bis 3 Tage. Die Symptome sind je nach Alter und Allgemeinzustand des Kaninchens sehr unter-schiedlich. Die erkrankten Kaninchen können Fieber, Appetit-losigkeit, Teilnahmslosigkeit, teilweise mit Atemwegsproblemen oder neurologische Symptome zeigen. Teilweise treten auch Blutungen auf. Plötzliche Todesfälle nach 12 bis 36 Std. sind nicht selten.

Um Ihr Kaninchen zuverlässig vor dieser Krankheit zu schützen, hilft die Impfung mit dem neuen Impfstoff gegen beide Varianten der RHD. Dieser Impfstoff ist in unserer Praxis vorrätig. Wir bieten den Kaninchenbesitzern Sammelimpftermine an. Nähere Informationen erhalten sie bei uns in der Praxis.

 

Als Mitglied des bpt unterstütze ich die Aktion Smile-Tierliebe: www.smile-tierliebe.de